Praxis für Reflexzonentherapie
am Fuss

Katharina
Hacksteiner

 

Was ist Reflexzonentherapie am Fuss

Seite 4 

 

Zur Information (von Hanne Marquardt)


Reaktionen auf eine Behandlung


Abgesehen vom spontan verspürten Behandlungsschmerz in der belasteten Reflexzone reagieren die Patienten in den Zeiten zwischen den einzelnen Behandlungen mit typischen Anzeichen, den Reaktionen. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn durch sie zeigt sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an.
Reaktionen sind demgemäss erwünschte und erwartete Antworten des Organismus auf den gesetzten Heilreiz, selbst wenn sie teilweise und vorübergehend unangenehm sein können. Sie lassen immer erkennen, dass der Mensch noch Lebenskraft genug besitzt, sich der Störungen zu erwehren. Deshalb bedient sich der "Innere Arzt"
(Paracelsus) auch oft der Ausscheidungsorgane, um Reaktionsphasen abzuwickeln.

Folgende Beobachtungen sind häufig:

  • Schweissabsonderungen an bestimmten Hautbezirken oder am ganzen Körper, oft an der Hand; Vermehrte und trübere Harnausscheidung;
  • Vermehrter und übelriechender Stuhlgang, Nachlassen der Blähungen;
  • Säuberung der Nasen-/Rachen- und Unterleibsschleimhäute durch Schnupfen, Auswurf oder Ausfluss;
  • Abgeschwächtes Aufflackern alter Krankheiten, die früher einmal nicht ausgeheilt worden sind;
  • sehr selten: Erhöhte Temperatur oder ein kleiner Fieberschub, der nicht als neue Krankheit, sondern als Aktivierung der Selbstheilkräfte zu verstehen ist;
  • Entspannende Müdigkeit, erfrischender Schlaf, Harmonisierung der seelischen Verfassung.
  • Für Frauen ist es wichtig zu wissen, dass sich auch die monatliche Regel verschieben kann (in seltenen Fällen selbst dann, wenn die Anti- Baby-Pille genommen wird).

Häufig erleben die Patientinnen und Patienten schon innerhalb oder nach der ersten Behandlung eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden und sollten nicht vergessen, dass das eine der ermutigendsten Reaktionen auf die Behandlung darstellt. Die für sie unangenehmen Reaktionen gleichen einem zeitweiligen kurzen Frühjahrsputz im Organismus, der erwarten lässt, dass sich der Mensch in seinem "Gehäuse" danach umso wohler fühlen wird.
Wichtig: Wenn Sie stark störende oder Sie verunsichernde Reaktionen erleben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihre Therapeuten, um mit ihnen zu beraten, wie Ihnen weiter geholfen werden kann. Oft genügt eine dazwischen geschaltete ausgleichende Behandlung. Ihre Behandler werden im Bedarfsfalle auch mit Ihrem Arzt sprechen und weitere Entscheidungen gemeinsam miteinander abstimmen.
Darüber hinaus sollten Sie vor der Behandlungsserie Hinweise geben, wenn Sie bestimmte Arzneimittel nehmen (z. B. Insulin oder andere Hormone, Schmerzmittel oder Psychopharmaka, Betablocker etc.), denn dadurch kann sich die Reaktionslage verändern.

Gegenanzeigen: Patientinnen und Patienten mit akuten, hochfieberhaften oder mit ansteckenden bzw. operativ zu erfassenden Krankheiten, mit Entzündungen im Venen- oder Lymphsystem oder speziellen psychischen Erkrankungen etc. gehören zum Facharzt, der darüber zu entscheiden hat, ob eine zusätzliche oder nachfolgende Behandlung über die Reflexzonen sinnvoll ist. Sonst gibt es jedoch kaum eine Krankheit, die sich dem ordnenden Einfluss dieser Therapie entzieht, denn es wird nicht die Krankheit bekämpft, sondern die im Menschen vorhandene Lebens- und Regenerationskraft aktiviert.

Je mehr Sie selbst an der Verbesserung Ihrer Beschwerden interessiert sind, desto eher werden Sie auch bereit sein, manche Ihrer bisherigen Lebensgewohnheiten zu ändern, falls diese Ihnen schaden.

 

Mail